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Leseprobe aus
Eva Hahn
Das Kreuz mit den Allergien
Als E-Book zum reduzierten Preis von
15.- Euro incl. MwSt
Nur exklusiv beim Verlag KiChiKi erhältlich!
Kurzinfo:
Dieses Buch blickt hinter die Kulissen von
Allergien und deckt fundiert Zusammen-
hänge auf, die es im Allgemeinen nicht
zu lesen gibt.
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Laut einer Studie hat jedes dritte Kind in Deutschland bereits eine Allergie, jedes sechste
Heuschnupfen. Woher kommt es, dass die Körper verrückt spielen, die Abwehr gegen ihr
ureigendstes und alleiniges Individuum kämpft? Warum kommt es in der jetzigen Zeit zur
Explosion der Allergien und wie können Sie selbst, ohne Cortison oder Antibiotika sich
und Ihre Kinder gesund nicht nur symptomfrei bekommen?
Allergien
Warum gibt es so vielschichtige Allergien mit aufsteigender Tendenz? Dies hängt zum
einen mit der geschwächten Abwehr durch Impfungen, Chemie, Strahlung usw.
zusammen, zum andern mit der Ernährung. Wir bekommen keine Lebensmittel mehr -
solche, die Leben vermitteln -, sondern Nahrungsmittel, die nur noch ernähren, aber
keinen besondern Wert mehr für unsere Gesundheit haben.
Im Grunde gibt es nur drei Grundallergien:

Sie sehen, die Milch kommt doppelt vor. Das hat auch seinen Grund. Die Milcheiweißallergie
liegt als Basis unter jeder Allergie, egal ob Sie eine Pollen-, Katzenhaar-, Milben- oder
sonstige Hyperreaktion haben.
Milchallergie
Sie geben Ihrem Baby den Milchaustauscher der Firma XY und müssen feststellen, dass es
ständig die Milch erbricht. Sie wechseln die Firma. Das gleiche Spiel. Sie nehmen
hypo-allergischen Milch austauscher. Die darin enthaltenen Zusatzstoffe täuschen gutes
Gedeihen vor. Und Sie als gute Mutti haben ein ruhiges Gewissen. Spätestens, wenn diese
Milch abgesetzt wird, kann es zu Problemen kommen: Ihr Kind hat ständig Durchfall oder
Verstopfung, schläft schlecht, ist hyperaktiv, unkonzentriert: Es kann keinen Turm bauen
und Puzzles wirft es weg, es ist grantig, mag nicht Normales essen oder nur Süßigkeiten:
Ich bin froh, dass es überhaupt etwas isst. Die Nase läuft ständig und es kann ein Dauer-
husten bestehen. Und damit kommt der kleine Körper immer weiter in eine Allergie hinein.
Die Gefahr, dass die Abwehr des Darmes (Dünndarm erledigt das zu 80%) nicht funktioniert
ist groß. Pilze und Bakterien können sich breit gemacht haben und eine wilde Horde von
Allergenen tut ein Übriges. Die Haut fängt zu jucken an, bekommt Pickel, der Po wird wund
und die gute Mutti geht zum Hautarzt und bekommt die Segnungen der Pharmaindustrie für
Ihr Kind: Cortison und Antibiotika, die jedoch nur kurz helfen.
An die gesunde Milch denkt kaum einer. Dabei haben kleine Kinder einen guten Mechanis-
mus und lehnen Milch und deren Derivate ab. Aber die fürsorglichen Muttis und die Industrie
finden Mittel und Wege, sie dem Kind doch irgendwie in den Körper zu stopfen. Sei es mit
dem Versüßen mit Himmelstau oder mit der Geschmacksveränderungen Kakao, Banane oder
Erdbeere. Und da gibt es ja auch noch die gesunden Fruchtzwerge, die nach Chemie
schmecken und die Milch in den Hintergrund treten lassen. Doch meistens weiß sich der kleine
Körper zu rächen und läßt seinen Symptomen freien Lauf.
Milch hat etwas mit Fürsorge, dem sog. Mondprinzip zu tun. Menschen, die schon sehr weit
entwickelt sind, wollen diese nicht mehr, werden jedoch durch den erzwungenen Genuss
auf eine tiefere Ebene gestellt. Deshalb reagiert auch der Körper mit einer Allergie, um
dieses Zeug wieder loszuwerden.
Don Salmonello
Henne Berta legte ein Ei. Es wurde vom Bauern nicht gleich gefunden, weil sie es eigentlich
ausbrüten wollte und gut versteckte. Das sah auch Don Salmonello, der Ältere, der auf der
Eischale seelenruhig dahinspazierte. Plötzlich fiel er in ein tiefes Loch, aus dem er sich nicht
mehr alleine befreien konnte. Er schrie um Hilfe, doch es hörte ihn niemand. Er versuchte,
sich mit Hilfe seines kleinen eisengetriebenen Propellers aus dieser misslichen Lage zu
befreien, verbrauchte seinen gesamten Sprit und musste elendiglich eingehen. Bertas Ei
blieb für den Bauer weiterhin unsichtbar.
Don Salmonello, der Jüngere, der Sohn vom Alten machte sich einige Zeit später auf die
Suche nach seinem Vater. Er suchte auf der Eischale mal hier, mal dort, doch sein Erzeu-
ger blieb verschwunden. Er rief nach ihm, doch es kam keine Antwort. Er lief schneller und
wähnte seinen Vater in Gefahr. Er passte nicht auf und - verschwand in einem tiefen Loch.
Auch er sah, dass er in Gefahr war und suchte einen Ausweg. Doch er bewahrte - im
Gegensatz zu seinem Vater - die Ruhe. Er stieß an eine dicke, undurchlässig scheinende
Membran, ging an ihr entlang und fand eine undichte Stelle. Neugierig sah er durch dieses
Loch und sah - das Paradies. Da war eine große, gelbe Kugel, die lockte ihn an. Sie wisperte,
dass sie so viel Eisen für seinen Propeller habe, dass er nie mehr nach Energie suchen müsse.
Wie eine Sirene bei Odysseus lockte sie ihn, zu ihr zu kommen. Wäre da nicht diese
glibbrige Masse gewesen, er hätte es gewagt. Doch die Lockrufe hörten nicht auf und irgend-
wann konnte Don Salmonello nicht mehr widerstehen. Er betrat die Glibbermasse und zu
seinem Erstaunen konnte er darauf gehen. Wie auf Wolken. Und er hatte nur ein Ziel: Zu
diesem gelben, ihn mit sanfter Stimme lockenden Ball zu schweben. Er fühlte sich im
Schlaraffenland und wurde immer seeliger. Sein Mut stieg. Doch auf halber Strecke wich
plötzlich die Glibbermasse auseinander und Don Salmonello schwebte im luftleeren Raum.
Er versuchte mit Händen und Füßen Halt zu finden, er setzte sogar seinen Propeller ein,
doch es gelang ihm nicht, sicheren Boden unter die Füße zu bekommen. Er ver
fiel in Panik und sein Eisen-Treibstofftank wurde immer leerer. Er hatte kaum noch die Kraft,
Ruderbewegungen zu vollführen, als diese ekelhafte Glibbermasse auf ihn zu kam und be-
gann, ihn zu zerlegen. Bei lebendigem Leib! Es war, als würden hunderte von Tentakeln
ihn umschlingen, ihn drücken, ausquetschen, ihm die Arme ausreißen, ihn vierteilen.
Irgendwann verließen ihn vollends die Kräfte und er starb. Die Glibbermasse, das Immun-
system des Eis verdaute ihn, das Eiweiß hatte die runde, gelbe Kugel, das Eigelb vor
dem Feind beschützt. Die Salmonellen- und Leichengifte von Don Salmonello blieben
weiterhin im Eiweiß und lösten eine sogenannte Eiweißallergie aus. Der Bauer fand ein
paar Tage später Henne Bertas Ei und verkaufte es, nicht ahnend, dass sich darin die
Leiche von Don Salmonello befand...
Weizen - Glutenallergie
Getreide wurde bereits vor 5000 Jahren von den Sumerern und Ägyptern kultiviert und wird
heute in allen Teilen der Welt ange-baut. Für Mensch und Tier. Als Hauptnahrungsmittel.
Nicht desto trotz gibt es eine Reihe von Weizen- bzw. Glutenallergikern. Gluten ist das
Klebereiweiß im Korn, die Stärke.
Körner haben eine Umhüllung, um das Innere vor Tierfraß zu schützen. Wird Getreide ge-
quetscht, bildet es Phytin, einen Komplex, der alle Mineralstoffe an sich bindet und verhin-
dert, dass diese in Magen oder Darm des Gefräßigen gelöst werden. So wie eine Mutter,
die ihre Kinder vor Unheil beschützt, sorgt das Phytin für seine Mineralstoffe. Die Kalium-
aufnahme des getreide- aufnehmenden Körpers wird dadurch behindert. Kalium nimmt eine
zentrale Stellung beim Stoffwechsel der Zelle ein. In den Zellen ist der Kaliumgehalt um
30 mal größer als außerhalb. Es ist wichtig für die Funktion von Muskeln, Nervenzellen und
beim Aufbau von Energielieferanten aus Phosphor beteiligt. Ein Tier, das Getreide fraß
bekam Mangel an Kalium, Durchfall, Erbrechen, Herzrasen oder fing zu schwitzen an,
machte so seine negativen Erfahrungen und anschließend einen hohen Bogen um das
Getreide. Der Mensch, der an einem dieser Symptome leidet, denkt an alles andere, nur
nicht an eine Weizen- oder Glutenallergie. Kaliummangel kann auch durch die Einnahme
von Diuretika entstehen. Seelisch gesehen hat Getreide Bezug zur Kreativität, zum Gefühl,
zur Energie, Kommunikation und zum Intellekt.
Milbenallergie
Stellen Sie sich vor, Sie sind eine kleine Milbe, gerade aus Übersee angekommen, fix und
fertig von der langen Reise und werden mit dem Gepäck im Gang Ihres neuen Wohnortes
abgestellt. Sie suchen sich ein stilles Plätzchen, packen Ihre Koffer aus und richten sich
häuslich ein. Sie haben Hunger. Was tun Sie? Sie machen sich auf die Suche nach etwas
Essbarem und entdecken, dass es in einem bestimmten Bereich des Hauses Manna vom
Himmel regnet. Lauter kleine Hautschüppchen fallen unaufhörlich zu Boden und versorgen
Sie. Da muss irgendwo ein Gott sein. Den Hunger können Sie bis auf weiteres vergessen.
Doch Sie sind als Milbe so alleine. Sie sehen um eine Faser des Teppichs, auf dem Sie
jetzt wohnen und sich wohlfühlen und da - da steht der Milbenmann Ihrer Träume. Und
auch er ist verliebt in Sie. Sie reagieren wie alle Verliebten, Sie brauchen nichts zu es-
sen und ernähren sich nur von Luft und Liebe. Sie bekommen Kinder. Viele, süße Kinder
und sind stolz darauf. Und Manna kommt weiterhin von oben herabgerieselt. Sie leiden
keine Not. Eines Abends, als Sie mit Ihrem Mann gerade in der neuesten Ausgabe des
Magazins Milben-News blättern überlegenSie, wie Sie diesem großzügigen Gott danken
können. Was können Sie ihm geben? Sie haben ja nichts. Da fällt Ihnen ein, dass Sie vor
zwei Tagen ein paar vertrocknete Milbenleichen entdeckt haben und Sie beschliessen,
dieses als Dankopfer diesem überaus großzügigen Gott zu bringen. Sie lösen einzelne
Teile der Toten aus und sie schweben nach oben, genau wie Ihre getrockneten Kot-
kügelchen. Endlich können Sie sich bedanken. Und wie nennen die Menschen dieses
Verhalten? Milbenallergie! Stauballergie! Die bösen, bösen Milben!
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